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Schnittzeitpunkt

Gartenwonne > Kräuterwonne > Lavendel

Ideal ist ein Frühjahrsschnitt, dabei auf jeden Fall nur in die grünen Teile, nicht aber ins Holz schneiden. Das sollte jedes Jahr geschehen. Passiert dies nicht, wird der Lavendel mit der Zeit sehr hässlich, mit langen, nackten Ästen und oben Blatt und Blüte.

Grundsätzlich gilt einmal, daß der Lavendel sehr schnittverträglich ist. Problematisch ist es nur, in die alten, verholzten Triebe zu schneiden. Dazu nachher noch mehr.

Am besten ist es, ihm noch einen Formschnitt zu verpassen, wenn er sich im Stadium des Verblühen befindet, allerdings ebenso nur in die grünen Teile. So behält er Form und die Chance auf weiteres Blühen ist sehr gross.

Was aber, wenn der Lavendel verwahrlost ist, und lange, unschöne Holzstiele statt einem kompakten Strauch zu sehen sind?

Dann kann man das Risiko eingehen ihn stark bis in die holzigen Teile zu schneiden. Risiko sage ich deshalb, weil es durchaus das Lebensende der Pflanze bedeuten kann. In diesem Fall gilt vielleicht der Spruch:“Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“;-)

Lavendel ist grundsätzlich
ein anspruchsloses Gewächs. Woran kann es eigentlich liegen, wenn er nicht gedeiht? Meist eben daran. Lavendel hat nämlich gerne karge, eher trockene Böden. Ist der Boden oft sehr feucht, ohne auch mal gut abzutrocknen, oder ist er sehr nahrhaft, behagt ihm das gar nicht.

Daher ist der Tipp, den Lavendel zwischen die Rosen zu setzen, zwar wirklich sinnvoll in Bezug auf Abschreckung mancher Schädlinge, aber für den Lavendel ist es nicht besonders geeignet, da Rosen nährstoffreiche Böden mit vielen Nährstoffen lieben.

Allgemeines zum Lavendel


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