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Die Kupferfelsenbirne

 In der Reihe »Deppensichere Pflanzen« stelle ich ihnen zu Beginn die Kupferfelsenbirne vor. Die Kupferfelsenbirne hat ihren Namen, weil sie früher zur Gewinnung von Kupfer verwendet wurde. Dabei hat man die Blätter zerstoßen und dann in Wasser aufgeweicht ... Nein, war nur Spaß, vergessen sie das bitte wieder.

Es gibt viele Gründe, eine Kupferfelsenbirne zu pflanzen. Ideal ist sie für den naturnahen Garten.
Das Laub ist im Austrieb kupferrot, daher auch der Name, und das ist jetzt nicht erfunden, ehrlich. Die Herbstfärbung ist ebenso traumhaft, vor allem bei älteren Exemplaren kommt das wirklich sehr gut rüber.
Ebenso hübsch ist die weiße Blüte im April. Außerdem hat die Kupferfelsenbirne Früchte, die Ende Juni reifen und ein wenig an Heidelbeeren erinnern. Die Früchte sind essbar und sehr vitaminreich. Auch zur Weiterverarbeitung eignen sie sich gut.
Sie wird bis zu sechs Meter hoch und hat einen breiten, ausladenden Wuchs. Im Alter wird sie sehr malerisch.

Ansprüche stellt der Strauch kaum. Bevorzugt werden aber sonnige bis halbschattige Lagen. Stauende Nässe ist nicht so gut, eher kommt er mit Trockenphasen zurecht. Auf starken Rückschnitt ist die Felsenbirne nicht so gut zu sprechen. Wenn überhaupt, sollte man den Strauch nur vorsichtig auslichten, am besten nach der Blüte. Gerade, weil sie nicht so schnittverträglich ist, sollte man beachten, dass die Kupferfelsenbirne ca. 6 m hoch wird.

Die Felsenbirne eignet sich sehr für naturnahe Gärten und der ökologische Wert ist enorm. Die Vögel finden Schutz in ihren Ästen und lieben die Beeren. Auch für Insekten aller Art ist der Strauch wertvoll. Will man also, dass es im Garten kreucht und fleucht, ist das Setzen der Kupferfelsenbirne ein Schritt in die richtige Richtung.

Es gibt noch andere Arten der Felsenbirne, wie zum Beispiel die heimische Felsenbirne, die im Wuchs kleiner ist und nicht so prächtig. Dazu gibt es auch noch etliche Sorten, die alle einen hohen ökologischen Wert haben, sich aber in Größe und Wuchs voneinander unterscheiden.
Ein Beispiel ist die Säulen-Felsenbirne, die schlanker aber ebenso sehr hoch wächst.

Die Früchte sind essbar und sehr Vitaminreich. Auch viele Vogelarten lieben sie.

Die Herbstfärbung schwankt von gelb bis orange und wird vor allem bei größeren Exemplaren wirklich atemberaubend.


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