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Die Zierquitte

 Die Zierquitte kommt aus dem asiatischen Raum, daraus gingen viele Züchtungen hervor. Dennoch ist sie ein Strauch, den man getrost im naturnahen Garten verwenden kann. Sie ist eine Bienenweide und auch von anderen Insekten und auch Vögeln wird sie gerne besucht.
Sie ist ziemlich anspruchslos, was Boden und Standort betrifft. Ideal ist jedoch leicht feuchter Boden und Sonne bis Halbschatten. Auch kurze Trockenphasen bereiten ihr jetzt keinen übermäßigen Kummer.
Die Zierquitte ist kaum anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Allerdings kann sie vom Feuerbrand befallen werden.

 Was bietet die Zierquitte?
Sie hat im März bis April, oft schon vor dem Laubaustrieb, rote, weiße oder rosa Blüten in großer Menge. Gerade die dunkelroten Sorten sind als Frühjahrsblüher eine angenehme Abwechslung zum inflationären Gelb der Forsythie. Im Sommer haben auch die Früchte einen Zierwert. Zudem können sie auch zu Gelees und Likörs verarbeitet werden. Der Saft kann als Ersatz zum Zitronensaft dienen.

 Sie wird nur etwa 1,5 Meter hoch und etwa ebenso breit.
Die Zierquitte benötigt nicht sehr viel Pflege. Alle paar Jahre sollten alte Triebe ausgezwickt werden, damit wieder frische Triebe nachkommen. Ansonsten braucht sie nicht geschnitten zu werden. Dennoch verträgt sie auch starke Rückschnitte.
 
Unterm Strich kann man die Zierquitte wirklich empfehlen, sei es für niedrige Hecken (frei wachsend, oder sogar Formschnitt), kleine Gruppen, Einzelstellung oder sogar für ein Spalier. Sie fügt sich auch perfekt in eine naturnahe, freiwachsende Hecke ein, die sie durch ihre Blüten und Früchte bereichert und die Tierwelt bespaßt.

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