Richtiges Kompostieren


In der Natur geschieht es ja ohnehin ständig. Laub oder abgestorbene Pflanzen werden von emsigen Mikroorganismen und Regenwürmern zersetzt und zu wertvoller Erde.

Dem gegenüber steht, dass viele Hobbygärtner Unsummen für Pflanzerden ausgeben, während sie vielleicht Grünschnitt kostenpflichtig entsorgen lassen.

Damit will ich aber nichts gegen qualitativ hochwertige Pflanz- und Blumenerden sagen, die haben ihren Zweck. Dennoch kann viel Geld gespart werden, wenn man seinen eigenen Kompost erzeugt.

Hier nun einige Tipps, wie man am besten Kompost erzeugt:

Natürlich kann man einfach einen Haufen aufschichten. Praktischer und zielführender ist es jedoch, sich entweder selbst ein Konstrukt aus Holz aufzubauen, oder auf ein günstiges Angebot im Baumarkt zurückzugreifen.

Wichtig ist es, dass der Kompost Bodenkontakt hat. Modelle mit Plastikboden halte ich nicht für sinnvoll. Wenn es sich nicht anders machen lässt, zum Beispiel auf dem Balkon, dann geht es auch, allerdings ist dann die Verwendung von Kompoststartern hilfreich.

Gemacht wird der Kompost idealerweise in Schichten. Die unterste Schicht sollten eher feinere Gartenabfälle sein. Darüber etwas Gartenerde geben, dadurch wird die Zersetzung beschleunigt.
Dazwischen kann auch etwas zerkleinertes Astwerk gegeben werden. Zuoberst kann dann Rasenschnitt aufgetragen werden.
Der Kompost sollte zwischen 1m und 1,50 Meter hoch sein.

 

Nach einigen Wochen sollte man das Ganze umschaufeln, damit genügend Sauerstoff hinzukommt. Ist der Kompost sehr nass, neigt er dazu zu faulen, das sollte vermieden werden.

Nach etwa 9 Monaten ist der Kompost fertig und kann zum Aufbessern des Bodens verwendet werden.

Achtung: Wird der Kompost zu früh verwendet, ist er meist zu scharf und kann Schaden verursachen.