Pflege von Rosen


Kaum eine Pflanze symbolisiert die Schönheit des Gartens und der Natur so, wie die Rose es tut.

Teilweise hat sie jedoch den Ruf, dass sie ziemlich anspruchsvoll ist. Das stimmt aber nur sehr bedingt. Es gibt ein paar Dinge, die es zu beachten gilt, dann ist alles halb so wild.

 

Hier wird auf die Themen Boden, Standort, Düngung und richtiger Schnitt eingegangen.
In Kürze auch auf die richtige Wahl der Sorte.
Berücksichtigt man diese Aspekte, dann steht einem Erfolg nichts im Weg.


Der richtige Standort von Rosen


Ganz wichtig ist ein sonniger Standort. Am besten ist es, wenn die Sonne dort den ganzen Tag hin scheint.
Umso mehr Schatten es gibt, umso eher schleichen sich Blattkrankheiten ein.
Nicht gut ist allerdings stauende Hitze. Probleme kann es geben, wenn daneben beispielsweise Asphaltflächen sind. Stauende Hitze begünstigt das Auftreten von Spinnmilben. Gut ist es da, wenn es auch ein wenig luftig ist.


Bodenansprüche der Rose


Rosen stellen hohe Ansprüche an den Boden. Neben der Sonnenbestrahlung ist das der wichtigste Aspekt.
Der Boden muss tiefgründig, humusreich und nährstoffreich sein.
Dazu brauchen Rosen auch gute Wasserversorgung, hassen aber stauende Nässe. Also gut wässern, aber dazwischen auch mal schön abtrocknen lassen.
Vor dem Setzen der Rosen ist also eine gute Bodenvorbereitung entscheidend für den Erfolg.
Rosen sind Tiefwurzler, daher unbedingt das Pflanzloch viel tiefer ausheben, als der Topf der gekauften Pflanze. Unten auflockern und Pflanzerde oder gut abgelegenen Kompost reichlich beimengen.


Richtiges Düngen der Rosen


Im Idealfall sollte man die Rose im Frühjahr mit stickstoffreichem Dünger, vor/während der Blütezeit mit phosphor- und kaliumreichem Dünger versorgen. Am einfachsten ist es eigenen Rosendünger zu verwenden, der ist sowohl für die Gabe im Frühjahr, als auch im Sommer geeignet.
Empfehlenswert wäre da aber die natürlichen Varianten.


Richtiger Rosenschnitt


Zeitpunkt des Rosenschnitts: Im zeitigen Frühjahr, wenn in die Rose bereits Leben kommt, sie aber noch nicht zu stark angetrieben hat. Faustregel: Wenn die Forsythien blühen.

Bei den meisten Rosen ist es im Grunde einfach. Ein starker Rückschnitt auf 3-4 Augen pro Trieb und zwar jedes Jahr. Geschnitten wird direkt über dem Auge.

 

Bei einigen Strauchrosen hingegen wird nur ausgelichtet und das auch nur alle paar Jahre. Dabei werden einige ältere Triebe an der Basis abgeschnitten, damit wieder jüngere nachkommen können.
Bei Kletterrosen werden nur schwächliche Triebe entfernt und nur evt. eingekürzt.

 

Verblühtes kann immer entfernt werden. Dabei schneidet man am besten bei der letzten Blattverzweigung ab.

Zeitpunkt des Rosenschnitts: Wenn die Forsythien blühen.

Auf nach außen wachsende Triebe ableiten.

Totes Holz entfernen.

Dicht über dem Auge abschneiden.